Gemeinsam sind wir die PSH

Fusion der Förderzentren Tönning und Husum

Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 verstärken die Tönninger Kolleginnen und Kollegen des Förderzentrumsteils der Schule am Ostertor das Team der Pestalozzi-Schule. 

Mit einem motivierten, fachlich breit aufgestellten Kollegium geben wir unser sonderpädagogisches Know-How künftig an insgesamt 21 Partnerschulen an 28 Standorten und begleiten die Entwicklung von Kindern mit Sprachheilförderbedarf an
42 Kindertagesstätten der Region. 

Wir freuen uns auf die erfolgreiche, gut vernetzte Arbeit 
mit allen an Schule Beteiligten.

Husumer Nachrichten, 06. August 2020

WochenSchau Nordfriesland, 09. August 2020

NF-Palette, 19. August 2020

Husum/NF (hk) – „In diesem neuen Förderzentrum ist erheblich mehr Expertise kompakt gebündelt“, freute sich Schulrätin Britta Lenz über die zum Schuljahr 2020/21 vollzogene Erweiterung der Pestalozzi-Schule. Zuvor hatte deren Schulleiter Felix Müller-Veerse berichtet, dass „der Förderzentrumsteil der Schule am Ostertor ausgegliedert wurde und die Stadt Husum als Schulträgerin der Pestalozzi-Schule bereit war, diesen Teil hier zu integrieren.“ Die Erweiterung helfe, die schon bisher an beiden Standorten geleistete hochrangige Arbeit zu sichern und kontinuierlich weiter zu entwickeln, waren sich die beiden Experten einig, dass gerade vor dem Hintergrund der dezentralen Arbeitsweise der Sonderpädagogen ein vergrößertes Kollegium bei den wöchentlichen Konferenzen den Wissenstransfer fördere – und auch für die Nachwuchsgewinnung attraktiver sei als ein kleineres. Darüber hinaus werde die Basis für die drei Fachrichtungen „Lernen“, „emotional-soziale Entwicklung“ und „Sprache“ durch einige besondere Spezialisten, zum Beispiel für Schulabsentismus, verbreitert, erläuterte Müller-Veerse. Britta Lenz betonte, dass „die sonderpädagogische Betreuung für Eiderstedt nicht schlechter wird, sondern eher besser, weil die bisherigen Kollegen auch weiterhin fester Bestandteil ihrer Kooperationsschulen bleiben. Aber sie haben nun ein größeres Kollegium im Rücken und damit mehr Ressourcen.“ Dies wirke sich u.a. bei der Konzeptentwicklung oder Diagnostik positiv aus bis hin zur Vertretung im Krankheitsfalle. Konkret bedeutet die Erweiterung der Zuständigkeit auf das gesamte südliche Nordfriesland, dass von Husum aus künftig 46 Pädagogen und zwei Lehramtsänwärter 21 Kooperationsschulen an 28 Standorten und 42 Kindertagesstätten mit rund 5.200 Schülern „systemisch“ betreuen. Spezieller Förderbedarf wird weiterhin durch die enge Kooperation zum Beispiel mit den Kreisfachberatern für „körperliche und motorische Entwicklung und schulische Erziehungshilfe“, mit den Landesförderzentren für „Autistisches Verhalten“ und „Hören und Kommunikation“ sowie vielen anderen Akteuren im Bildungsbereich sichergestellt.